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Verkündigung des Herrn
Tagesimpuls 25.03.2020

Verkündigung des Herrn

Heute am 25. März begehen wir das Hochfest: Verkündigung des Herrn. Die Worte des Propheten Jesaja, die wir in der Lesung des Tages hören: „Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel geben“ wird in der Christologie aus prophetischer Voraussage über Jesus verstanden. Diese Worte stammen aus der Zeit des 7. Jahrhunderts vor Christus. Damals war Assur die Weltmacht. Ahas, der König des Südreichs Juda spielt die taktische Politik, Hilfe bei dem Assyrer zu suchen und die Mahnung des Propheten Jesaja: „Glaubt ihr nicht, so bleibt ihr nicht“ (Jes 7,9) zu verstehen. Denn vor Israel ist es maßgebend auf Gott zu vertrauen und nicht auf weltliche Machthaber. Diese Haltung des Vertrauens unterstreicht auch das Evangelium. Marias Antwort auf die Botschaft des Engels lautet: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast“ (Lk 1, 38). Auch in dieser Zeit der Unsicherheit und der Angst wollen wir nicht verzweifeln. Nachdem wir alles Menschenmögliche getan haben, vertrauen wir darauf, dass Gott seine schützenden Hände über seine Geschöpfe hält.

Msgr. Dr. Mathew Kiliroor
Pfarrer 

Datum: 25.03.2020
Autor: Pia Bauer