Aktuelles | Was ist, wenn ... | Gottesdienste | Einrichtungen | Gruppen | Glaube | Kirchen | Kontakt
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Gemeindeleben

Pfadfinder

Informationen

Zitate von Lord Robert Baden-Powell

bipi
Einige exemplarische Zitate des Gründers der Pfadfinderbewegung aus dem umfangreichen Fundus von Veröffentlichungen:

  • zur Religion: "Die Atheisten behaupten, dass eine Religion, die aus einem von Menschen geschriebenen Buch stammt, nicht echt sein kann. Aber sie scheinen nicht zu sehen, daß uns Gott neben den gedruckten Büchern das großartige Buch der Natur zu lesen gab. Und sie können nicht behaupten, daß darin die Unwahrheit steht - die Tatsachen stehen dem entgegen. Ich bin nicht dafür, das Studium der Natur als ein Form des Gottesdienstes oder als Ersatzreligion zu verwenden, aber ich trete dafür ein, das Verständnis der Natur in verschiedenen Fällen als einen Schritt hin zu Religion zu sehen". Rovering to Success, 1930.
  • zur Erziehung: "Das Geheimnis vernünftiger Erziehung ist es, jeden Schüler dahin zu bringen, daß er für sich selbst lernt, anstatt ihn zu belehren, indem man nach einem stereotypen System Wissen in ihn hineinpreßt." Headquaters Gazette, Januar 1921.
  • zu Militarismus: "In unserer Bewegung haben wir keine militärischen Ziele oder Praktiken".
    Scouting for Boys, 26. Auflage 1940.
  • zum Pfadfindergesetz: "Das Pfadfindergesetz ist unsere bindende, disziplinäre Kraft. Der Junge wird nicht durch das TU-DAS-NICHT geleitet, sondern durch das TU-DAS geführt. Das Pfadfindergesetz wurde eher als Leitfaden für seine Tätigkeiten denn zur Unterdrückung seiner Fehler erfunden". Aids to Scoutmastership 1944.
  • zur Definition der Pfadfinderbewegung: "Nachstehend einige Dinge, die Pfadfindertum nicht beinhaltet: Es ist keine karitative Organisation für Leute der Gesellschaft, die zugunsten armer Kinder wirkt. Es ist keine Schule mit feststehendem Lehrplan und Prüfungsnormen. Es ist keine uniformierte Vereinigung für Offiziere und Privatleute, um Mädchen und Jungen Männlichkeit beizubringen. Es ist keine Show, wo oberflächliche Resultate durch Bezahlung mit Verdienstabzeichen, Medaillen usw. erreicht werden. Dies alles kommt von außen, während Pfadfindererziehung von innen kommt". Aids to Scoutmastership 1919.
  • zur Staatsbürgerschaft: "In einem freien Land ist es leicht und nicht unüblich, sich als gesetzestreuen Menschen für einen guten Staatsbürger zu halten, der seine Arbeit tut und seine Meinung in Politik, Sport oder anderen Angelegenheiten ausdrückt, es aber jemandem anderen überläßt , sich um den Wohlstand der Nation zu sorgen. Das ist passive Staatsbürgerschaft. Aber passive Staatsbürgerschaft reicht nicht aus, in der Welt die Werte von Freiheit, Gerechtigkeit und Ehrenhaftigkeit aufrechtzuerhalten. Das kann nur aktive Staatsbürgerschaft leisten". Aids to Scoutmastership 1944.
  • zur Kluft: "Eine solche Kluft verdeckt alle Unterschiede und sorgt für Gleichheit in einem Lande. Was darüber aber noch wichtiger ist - sie verdeckt die Unterschiede des Landes und der Rasse und gibt allen das Gefühl, daß sie miteinander Mitglieder einer Weltbruderschaft sind". Jamboree 1938.
  • zur Heiterkeit: "Mangel an Lachen bedeutet Mangel an Gesundheit. Lacht, soviel ihr könnt: es tut euch gut. Wann immer ihr lachen könnt, lacht weiter. Und bringt andere Leute zum Lachen, wenn möglich, weil es ihnen gut tut". Scouting for Boys 1946.
  • zur Natur: "Der Mensch, der blind für die Schönheiten der Natur ist, hat nur das halbe Vergnügen am Leben gehabt". Rovering to Success 1929.
  • zum Spielen: "Spiel ist der erste große Erzieher - das gilt sowohl für Tiere als auch für Menschen. Wir lehren die Wölflinge kleine Dinge im Spiel, was sie wahrscheinlich dafür fit macht, große Dinge ernsthaft zu tun". The Wolf Cub´s Handbook, 17. Auflage 1977.
  • Aus dem Abschiedsbrief 1941: "Ich glaube, Gott hat uns in diese Welt gestellt, um darauf glücklich zu sein und uns des Lebens zu freuen. Das Glück ist nicht die Folge von Reichtum oder Erfolg im Beruf und noch weniger von Nachsicht gegen sich selbst. [...] Das eigentliche Glück aber findet ihr darin, daß ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bißchen besser zurückzulassen, als ihr sie vorgefunden habt".

zurück