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Kirchen

Geschichte und Seelsorger

Seelsorger

Die Seelsorger von Bubenreuth seit der Gründung der Pfarrei

 

Pfarrer Dr. Mathew Kiliroor
Pfr. Kiliroor
Pfr. Kiliroor

Geboren ist Pfarrer Kiliroor in Kainady in Kerala (Indien). Nach dem Abitur, sowie 7-jähriger philosophischer und theologischer Ausbildung wurde er am 18. Dezember 1972 zum Priester geweiht und arbeitete dann an verschiedenen Stellen in seiner Heimatdiözese. Im März 1988 schloss er an der Katholischen Universität Leuven (Belgien) das Studium zum Doktor der Theologie ab.

Während des Studiums hat Herr Pfarrer Kiliroor verschiedene Urlaubsvertretungen im Bistum Bamberg übernommen, woraus ein pastoralen Kooperationsprogramm zwischen dem Heimaterzbistum Changanacherry und dem Erzbistum Bamberg entstand.

Nach 11 Jahren Dienst (seit 1988) in der Pfarrei St. Martin Troschenreuth kam er im September 1999 nach St. Josef Baiersdorf und wurde zum Weihnachtsfest 1999 von Erzbischof Dr. Karl Braun zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat ernannt.

Seit 1.10.2012 ist Pfarrer Dr. Mathew Kiliroor zusätzlich zu seinem Amt als Pfarrer in Baiersdorf Pfarradministrator für Bubenreuth und Möhrendorf.

 

Kaplan Jacob Kurasserry (01.09.2009 - 30.09.2015)

Kaplan Jacob Kurasserry ist
Kpl. Jacob
Kpl. Jacob
indischer Priester aus Kerala - einem südindischen Bundesstaat. 1974 geboren, trat er nach dem Schulabschluss die Priesterausbildung in Indien an. Im Jahr 2000 wurde er in seiner Heimatdiözese Changanasserry zum Priester geweiht. Kaplan Jacob Kurasserry ist ein Thomaschrist - d.h. die katholische Kirche geht auf den heiligen Apostel Thomas zurück.

Nach dem Dienst in der Heimat in verschiedenen Pfarreien als Kaplan und Pfarrer, kam Kaplan Jacob im Februar 2009 nach Deutschland und trat seine erste Stelle als Kaplan in St. Hedwig in Bayreuth an. Ab September 2011 war er in Scheßlitz als Kaplan tätig.

Seit 1. September 2012 ist Kaplan Jacob nun in Bubenreuth und Möhrendorf als Kaplan.

Im Sommer 2015 mussten wir Kaplan Kurasserry verabschieden. Zum 1. September 2015 trat er seine neue Stelle als Pfarradministrator in Röttenbach und Dechsendorf an.

 

Pastoralreferent Matthias Bankmann  (01.09.2001-30.09.2015)
Pastoralreferent M. Bankmann
Pastoralreferent M. Bankmann

Matthias Bankmann ist 1966 in Schweinfurt geboren und hat in Würzburg und Costa Rica Theologie studiert. Bevor er 2001 nach Möhrendorf kam, war er in Röthenbach an der Pegnitz erst Pastoralassistent und dann Pastoralreferent. Matthias Bankmann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Matthias Bankmann ist seit Sommer 2001 in Möhrendorf und seitdem auch - in Vertretung des Pfarrers - Ansprechpartner für die Filialkirchengemeinde St. Elisabeth.

Für die Zeit von 2005 bis 2007 war er mit 50 % seiner Arbeitszeit als Strukturberater für
die Region V der Erzdiözese tätig, um die Einrichtung der Seelsorgebereiche zu unterstützen.

Seit 2007 arbeitet Pastoralreferent Bankmann wieder ganz im Seelsorgebereich und ist – nach Beschluss des Pastoralteams - weiterhin Ansprechpartner für Möhrendorf und Vorsitzender der Filialkirchenstiftung. Dazu gehört auch die Verantwortung als Träger für die 4-gruppige KITA St. Elisabeth.

Außerdem verantwortet er die Kommunionvorbereitung in Bubenreuth und Möhrendorf, sowie die Vorbereitung zur Firmung. Kaplan Jacob steht er in pastoralen Aufgaben zur Seite.

Seit Oktober 2015 ist er als Pastoralreferent in der Pfarrei Heilig Kreuz in Erlangen tätig. 

 

Pfarrer im Ruhestand Elmar Schauer
Pfr. Elmar Schauer
Pfr. Elmar Schauer

Elmar Schauer ist am 03.03.1940 in Coburg geboren und hat einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Bubenreuth verbracht. Nach dem Abitur trat er in das Priesterseminar in Bamberg ein und erhielt am 06.03.1965 in St. Bonifaz in Erlangen die Priesterweihe. Am 14.03.1965 war Elmar Schauer der erste Primiziant in der neuen Pfarrkirche in Bubenreuth, die zu dem Zeitpunkt noch eher einer Baustelle glich.

Nach der Kaplanszeit in Kronach, Obertrubach, Rothenburg und St. Heinrich in Erlangen-West, trat Elmar Schauer 1977 seine erste Pfarrstelle in St. Hedwig in Bayreuth an. 1992 wurde Pfr. Elmar Schauer zum Dekan gewählt.

Im September 1998 wechselte Pfarrer Schauer in die Pfarrei St. Josef in Forchheim Buckenhofen, war dort stellvertretender Dekan und erhielt Weihnachten 2002 den Titel Erzbischöflicher geistlicher Rat verliehen.

Am September 2003 kam zur Pfarrei St. Josef die Pfarrei Burk dazu. Ab September 2008 war Pfarrer schauer zudem Leitender Pfarrer des Seelsorgebereichs Forchheim West.

Ab 1. September 2009 lebt Pfarrer Schauer in seinem Elternhaus in Bubenreuth und ist in Ruhestand. Der Ruhestand ist aber für Pfarrer Schauer eher ein Unruhestand, denn er hilft gerne wo er kann und gebraucht wird und ist so oft als „Vertretung“ gebucht.

 

Pfarrer im Ruhestand Franz Guth 
Pfr. Franz Guth
Pfr. Franz Guth

Am 21.06.1936 wurde Franz Guth in Bamberg geboren. Seine Priesterweihe erhielt er, nach Abitur und Priesterseminar, am 10. März 1963. Danach war Franz Guth Kaplan in Königsfeld und Theisendorf. Ab

1. September 1967 wurde Franz Guth zum Kooperator in Hannberg und am 1. August 1973 zum Pfarrer von Unsere Liebe Frau in Erlangen Dechsendorf ernannt. Ab 1980 bis 2000 begleitete Pfarrer Guth zusätzlich das Amt des Schuldekans des Dekanates Erlangen und am 01.02.1987 noch dazu des Dekanates Höchstadt.

Am 1. April 1990 wechselte Pfarrer Guth in die Pfarreien St. Xystus nach Erlangen-Büchenbach, zu der auch die Filialgemeinde St. Albertus Magnus, Frauenaurach gehört. Ab 01.01.1998 wurde er 1. Pfarrer der neu ausgegliederten Pfarrei Zu den Heiligen Aposteln. Am 01.12.1995 wurde Franz guth zum Präses der Kolpingsfamilie Büchenbach gewählt.

Weihnachten 1997 wurde Pfarrer Franz Guth der Titel des Erzbischöflichen Geistlichen Rates verliehen.

Seit September 2004 ich Pfarrer Franz Guth im Ruhestand. Franz Guth wohnt und wirkt im Caritas Alten- und Pflegeheim in Bubenreuth. Als Pfarrer i.R. versteht auch er sich dort als Pfarrer „in Rufweite“ was soviel heißt wie „ich helfe wo ich kann“. Dies zeigt sich auch bei den vielen Gelegenheiten, in denen Franz Guth die Pfarrer am Ort unterstützt und vertritt.

Im März 2013 feierte Pfarrer Guth sein 50 jähriges Priesterjubiläum.

 

Pfarrer Matthias Bambynek (01.09.2009-30.09.2012)
Pfarrer Matthias Bambynek
Pfarrer Matthias Bambynek

Matthias Bambynek wurde 1971 in Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands geboren. Nach Abitur mit Berufsausbildung und Zivildienst zog es ihn nach Berlin, wo er den Beruf des Krankenpflegers erlernte. Anschließend wechselte Bambynek nach Bamberg, um Theologie zu studieren. Nach Abschluss des Studiums trat er ins Bamberger Priesterseminar ein. Seine praktische Ausbildung während des Pastoralkurses verbrachte er in Kronach. Im Juni 2006 wurde Matthias Bambynek zum Priester geweiht. Nach zwei Kaplansjahren in Nürnberg, Herz Jesu, und einem Jahr in Coburg, St. Marien, und Bad Rodach, erhielt Bambynek die Stelle als Pfarrer in Bubenreuth und Möhrendorf.

Nach viel zu kurzen, aber für unsere Gemeinde sehr gereichernden drei Jahren wurde Matthias Bambynek von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick zum 1. Oktober 2012 zum Pfarrer der Pfarrei Unsere Liebe Frau in Bamberg, umgangssprachlich Obere Pfarre, ernannt. Mit einem großen Gottesdienst mit anschließendem Empfang wurde Matthias Bambynek von der Pfarrgemeinde verabschiedet. 

 
Pastoraler Mitarbeiter Dieter Hinz (September 2008 bis August 2009)

Das erste Jahr des Pastoralkurses zur Vorbereitung auf die Diakonenweihe absolvierte der gelernte Gemeindereferent aus dem Bistum Essen in unserer Pfarrei. Bedingt durch die Versetzung seines Ausbildungspfarrers Thomas Teuchgräber nach Kronach endete die Zuteilung von Herrn Dieter Hinz zu unserer Gemeinde. Am 19. September 2009 empfing er durch Handauflegung und Gebet von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick in Bamberg die Diakonenweihe. Das zweite Pastoralkursjahr und die Vorbereitung auf die Priesterweihe verbringt er nun in der Pfarrei Herz Jesu in Nürnberg bei Pfarrer Reinhold Seidl.

 

Diakon Michael Gehret
(Pastoraler Mitarbeiter von Dezember 2006 bis September 2007, Diakon von September 2007 - Mai 2008)

Nach Abschluss seines Studiums am überdiözesanen Seminar für Priesterkandidaten des dritten Bildungsweges in Lantershofen bei Bonn kam der gelernte Elektriker zur praktischen Ausbildungsphase in unsere Pfarrei. Er gab Religionsunterricht in der Grundschule Bubenreuth und in der Hauptschule Spardorf, arbeitete in unserer Gemeinde schwerpunktmäßig im Bereich der Ministrantengruppenstunden und machte Besuche bei kranken Gemeindemitgliedern, denen er die Kommunion ins Haus brachte, ferner hielt er selbständig Wort-Gottes-Feiern im Altenheim St. Franziskus. Am 22. September 2007 wurde Michael Gehret im Bamberger Dom durch Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick zum Diakon und am 28.06.2008 zum Priester geweiht. 

Seit dem 01.09.2008 ist Michael Gehret nun Kaplan in der Pfarrei St. Georg in Höchstadt an der Aisch und der Filialgemeinde St. Bonifatius in Uehlfeld. 

 
Gemeindeassistentin Andrea König (September 2006 bis Juli 2007)

Nach Abschluss des Studiums der Religionspädagogik im Sommer 2006 an der Universität Eichstätt absolvierte Frau Andrea König in unserem Seelsorgsbereich Erlangen Nord-Ost ein knappes Jahr ihrer zweijährigen Ausbildungszeit als Gemeindeassistentin. Sie arbeitete schwerpunktmäßig mit Kindern, Jugendlichen und Familien und gab Religionsunterricht in der Grund- und Hauptschule Baiersdorf.

Seit Ende Juli 2007 macht sie eine mehrjährige "Familienpause".

 
Kaplan Stefan Osberger (2003 bis 2006)

Vom 01. Februar 2003 bis zum 31.08.2006 wohnte mit Kaplan Stefan Osberger in Bubenreuth noch ein weiterer Priester im Pfarrhaus. Seine Aufgabe lag jedoch nicht in der Pfarrseelsorge, sondern in einem Promotionsstudium im Fach Pastoraltheologie an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Bamberg. Hierfür war er bis zum Jahr 2006 freigestellt. An den Sonn- und Feiertagen hat Kaplan Osberger oft im Dekanat Erlangen in der Feier der Gottesdienste ausgeholfen, „wo Not am Mann ist“.

Kaplan Osberger wurde ebenfalls im Jahr 1997 zum Priester geweiht. Im Anschluss daran war er zwei Jahre Kaplan in Coburg St. Augustin mit den Filialen Creidlitz und Untersiemau und drei Jahre Kaplan in Bamberg St. Heinrich.

Mit Wirkung vom 01.09.2006 wurde Stefan Osberger zum Pfarradministrator von St. Heinrich in Alterlangen ernannt. Seit 01.09.2007 ist er Pfarrer der genannten Pfarrei geworden.

 
Pfarrer Thomas Teuchgräber (2002 bis 2009)

Thomas Teuchgräber

Ab dem 01. September 2002 leitete Pfarrer Thomas Teuchgräber unsere Pfarrei Maria Heimsuchung Bubenreuth. Zusätzlich oblag ihm die Leitung der katholischen Seelsorge in Möhrendorf. Zunächst war er zwei Jahre mit der Administration unserer Pfarrgemeinde beauftragt. Zum 1.11.2004 wurde er zum Pfarrer von Bubenreuth ernannt.

Den Priesterberuf übt er seit dem 28.06.1997 aus. Vor seinem fünfjährigen Theologiestudium (in Bamberg und Concepción sowie Santiago de Chile) und dem einjährigen Pastoralkurs (in Bamberg, Büchenbach und auf den Philippinen) war er acht Jahre (in München) im mittleren nichttechnischen Beamtendienst in der bayerischen Justizverwaltung tätig. Da ihm letzteres nicht die Erfüllung gab, die er sich beruflich vorstellte, entschied er sich zu einem Neuanfang und zum Besuch des Münchner Abendgymnasium, auf dem er vier Jahre nach Feierabend die Schulbank drückte und dann 1990 das Abitur ablegte. Nach einem Jahr Grundwehrdienst begann er dann 1991 in Bamberg das Studium, das ihm -nach eigenen Worten- sehr viel Freude bereitet hat.

Nach der Priesterweihe und Primiz wurde er als Urlaubsvertretung für die Klinikseelsorger nach Bayreuth und ab Herbst 1997 als Kaplan in die Pfarrei St. Marien in Hof/Saale gesandt; dort war er insbesondere für die Seelsorge in den beiden Filialgemeinden St. Otto in Moschendorf und St. Johannes Nepomuk in Feilitzsch, sowie für die Jugendarbeit in der gesamten Pfarrei und für den Religionsunterricht am Jean-Paul-Gymnasium mit zuständig. Nach 2 Jahren wurde er als Kaplan nach Nürnberg St. Josef (im Stadtteil Wöhrd) gesandt. In dieser Pfarrei unterstützte er den Nürnberger Stadt- und Regionaldekan Domkapitular Theo Kellerer in allen Bereichen der Seelsorge seiner Pfarrgemeinde, in der Katholiken aus 50 Nationen der Welt leben.  www.st-josef-nuernberg.de . Schulisch war er in Nürnberg am Melachthon-Gymnasium und an der Teilhauptschule am Wöhrder See eingesetzt.

Im März 2000 wurde Thomas Teuchgräber zusätzlich zum Diözesankuraten der St.Georgs-Pfadfinder (DPSG) im Erzbistum Bamberg gewählt.  Diese Aufgabe führte er bis zum Ablauf seiner zweiten Amtszeit im März 2006 auch neben den Aufgaben der Pfarrseelsorge in Bubenreuth weiter fort.

Mit Wirkung vom 01.09.2006 hat ihn unser Erzbischof zum "Leitenden Pfarrer" des neuen Pfarreienverbunds Erlangen Nord-Ost ernannt, zu dem die Pfarreien St. Josef Baiersdorf mit der Filialgemeinde St. Marien Hagenau, die Pfarrei Maria Heimsuchung Bubenreuth mit der Filialgemeinde St. Elisabeth Möhrendorf, sowie die Pfarreien St. Theresia in Erlangen-Sieglitzhof und St. Kunigunde Uttenreuth gehören. 

Zum 01.09.2009 wurde Thomas Teuchgräber von Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick zum Pfarrer von Kronach St. Johannes d. Täufer, sowie zum Regionaldekan der Region II des Erzbistums Bamberg und zum Ordinariatsrat in der Bistumsleitung ernannt. Am 25. Juli 2009 haben wir ihn offiziell aus unserer Pfarrgemeinde verabschiedet und ihm für seinen vielfältigen Einsatz in unserem Ort gedankt.

Pfarrer Thomas Teuchgräber hat uns zu seinem Abschied einen farbigen Kirchenführer durch unsere Pfarrkirche Maria Heimsuchung geschrieben, der im Pfarrbüro für 5,00 € zugunsten der neuen Kirchenraumbeleuchtung erhältlich ist.

 
Pfarrer Otto Rauh (1991-2002)

Am 1. September 1991 kam Pfarrer Otto Rauh zu uns nach Bubenreuth. Damit kehrte er auch fast an den Anfangspunkt seines priesterlichen Wirkens zurück: Nach seiner Priesterweihe und Primiz im Jahr 1960 war er nämlich drei Jahre als Kaplan in der Pfarrei „Herz Jesu“ in Erlangen, der Mutterpfarrei von Bubenreuth, eingesetzt. 1963 folgte die Berufung zum Präfekten im Schülerseminar Ottonianum des Bamberger Priesterseminars. 1968 wurde er zum Pfarrer von Marktgraitz/Ofr. ernannt. Dort war die Errichtung eines Pfarrzentrums mit Jugendheim eine seiner Hauptaufgaben. Daneben erfüllte er bis 1977 die Aufgaben des Schuldekans im Dekanat Lichtenfels. Im Herbst 1977 wurde er aufgrund seiner Erfahrungen und pädagogischen Fähigkeiten in der Jugend- und Schülerseelsorge gebeten, die Leitung des Studienseminars Aufsessianum in Bamberg zu übernehmen. Diesem Ruf kam er gerne nach und leitete das Internat als Seminar- und Stiftungsdirektor bis zum Sommer 1991. Ab Dezember 1985 wirkte Direktor Otto Rauh nebenamtlich als Pfarradministrator in der Pfarrei Heiligenstadt-Burggrub.

Als Pfarrer Otto Rauh dann 1991 zum Pfarrer von Bubenreuth ernannt wurde, war das Pfarrzentrum samt Kindergarten mitten im Umbau. Er nahm sich allem damit Zusammenhängenden beherzt an und brachte die Baumaßnahmen zu einem guten Abschluss. Veränderungen und Neuerungen im Pfarrgemeindeleben ging er in den elf Jahren seines Dienstes in Bubenreuth gemeinsam mit dem Pfarrgemeinderat und der Kirchenverwaltung gleichfalls engagiert an: sei es in der Kinder- und Jugendarbeit, in der Feier der Gottesdienste und der hohen Festtage, im ökumenischen Miteinander mit der ev.-luth. Gemeinde St. Lukas und immer wieder im Ermöglichen von Begegnungen von Menschen –getreu dem Patronat unserer Pfarrei „Maria Heimsuchung“, d.h. nach dem Vorbild der Begegnung von Maria und Elisabeth nach Luk 1,39ff.

1992 wurde ihm in Anerkennung seiner vielfältigen pastoralen Tätigkeiten der Titel eines „Erzbischöflichen Geistlichen Rates“ verliehen. Ab September 1994 bekam er zusätzlich zum Dienst des Pfarrers von Bubenreuth auch die Leitung der katholischen Seelsorge in der Nachbargemeinde St. Elisabeth in Möhrendorf (und damit die Verantwortung für die Feier der Sakramente in der dortigen Gemeinde) übertragen.

Zum 31.08.2002 trat Pfarrer Otto Rauh (mit 70 Jahren) in den verdienten Ruhestand und siedelte nach Altendorf (bei Buttenheim) um. Mit einem schönen Abschiedsfest dankte ihm die Pfarrgemeinde Bubenreuth sehr herzlich für sein Wirken hier am Ort.

 
Kaplan Roland Huth (1990-1991)

Bereits wenige Monate nach seiner Priesterweihe wurde der damalige Kaplan Roland Huth im September 1990 nach Bubenreuth gesandt um hier den schwer erkrankten Pfarrer Pilz zu unterstützen. Mit jugendlichem Schwung hat er viele begeistert. Nach dem frühen Tod von Pfarrer Pilz bekam Roland Huth die Aufgabe übertragen, die katholische Gemeinde in Bubenreuth als Pfarradministrator zu führen bis ein neuer Pfarrer ernannt werden würde. Im September 1991 wurde Kaplan Huth dann nach Forchheim versetzt. Es folgten weitere Stationen als Kaplan in Büchenbach mit Frauenaurach und als Diözesanjugendseelsorger und Domvikar in Bamberg. Seit September 2000 leitet Pfarrer Roland Huth die Pfarrgemeinde der „Frauenkirche“ im Zentrum von Nürnberg. Link: www.frauenkirche-nuernberg.de

 
Pfarrer Wilhelm Pilz (1953-1991)

Erster Seelsorger der katholischen Pfarrgemeinde in Bubenreuth war Geistlicher Rat Wilhelm Pilz.

Mit dem Bau der Geigenbauersiedlung im Jahr 1953 wurde der damalige Kaplan der Pfarrgemeinde Herz Jesu in Erlangen, Wilhelm Pilz, als Seelsorger für die seinerzeitige Filiale Bubenreuth eingesetzt.

Am 10. Januar 1965, also wenige Monate nach der Erhebung der Filiale Bubenreuth zur eigenen Pfarrei und nach 11jähriger seelsorglicher Tätigkeit als Kaplan in der Filiale Bubenreuth, wurde Wilhelm Pilz zum Pfarrer von Bubenreuth ernannt.

Im Laufe seiner insgesamt 38jährigen Tätigkeit hier am Ort wurde er zu einer echten Persönlichkeit in Bubenreuth. Er baute die Pfarrgemeinde auf, prägte ganze Generationen in ihrem Glauben und ihrer Einstellung zur Kirche, schuf das Pfarrzentrum mit Kirche, Kindergarten, Gruppenräumen, Pfarrsaal und Turm und beeindruckte durch eine vorbildliche Einstellung zum Priesteramt als Hirte seiner Gemeinde. Er war eine wirkliche Institution.

In Würdigung seiner Verdienste wurde ihm die goldene Bürgermedaille der Gemeinde Bubenreuth, sowie 1981 der Titel eines „Erzbischöflichen Geistlichen Rates“ verliehen. Am 15.01.1991 beschloss der Bubenreuther Gemeinderat ihm die Ehrenbürgerschaft zu verleihen. Noch bevor die feierliche Ernennung geschehen konnte, verstarb Pfarrer Wilhelm Pilz jedoch am Lichtmesstag (2. Februar) 1991 nach schwerer Krankheit.

Auf dem Waldfriedhof Bubenreuth wurde er zur letzten Ruhe gebettet. Über seinem Grab unweit des Friedhofeingangs wurde -seinem Wunsch entsprechend- ein großes Granitkreuz errichtet. Im Eingangsbereich der Pfarrkirche erinnert eine bronzene Gedenkplatte an ihn, ihren Erbauer.