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Wir feierten Firmung!

 

Am Freitag, den 21.10.2011 wurde ich zusammen mit 60 weiteren Jugendlichen aus Bubenreuth und Möhrendorf gefirmt.

Es war unser Tag und wir standen eigentlich schon seit dem Morgen im Mittelpunkt des Geschehens.

Nach einem gemütlichen Frühstück – denn wir hatten keine Schule – probten wir um 10 Uhr den Ablauf des großen Gottesdienstes.
Firmung 2011
Firmung 2011

So zogen sich viele von uns feierlich an und kamen rechtzeitig zur Kirche, die wie selten komplett gefüllt war – es musste also wirklich etwas Besonderes sein. Als der Gottesdienst um 17 Uhr begann, waren wir doch gespannt, wie die Feier mit dem Weihbischof Werner Radspieler werden würde. Schnell merkte man aber, dass der Bischof sehr freundlich und in gewisser Weise auch gelassen den Gottesdienst begann. Zudem schien die Sonne durch die Fenster, sodass sich schon bald ein gutes Gefühl bei uns allen einstellen konnte. Dazu trug auch die Band bei, die spitze spielte.

Einige von uns übernahmen während des Wortgottesdienstes verschiedene Vorlese-Aufgaben; so trug ich die Lesung vor und war natürlich ein wenig aufgeregt davor; aber es lief alles wie geplant. Das Evangelium las unser Pfarrer M. Bambynek, aber zur Predigt war wieder der Weihbischof dran. Seine Predigt war wirklich gut und alle hörten ihm zu. Ich empfand sie als sehr lebendig, denn er erzählte aus seiner Sicht, wie er sich bei einer Firmung fühlt und was er sich dabei immer denkt. Manchmal musste man sogar über seine Worte schmunzeln…

Danach erneuerten wir unser Taufversprechen. Es hat mir gefallen, dass wir dabei als große Gruppe gemeinsam geantwortet haben.

Jetzt kam das besondere Firmgebet. Der Bischof bat alle, sehr ruhig zu werden und für uns Jugendliche mitzubeten. Die gewünschte Gebetsstille währenddessen war für mich sehr beeindruckend.

Bei der eigentlichen Firmung schließlich, kamen wir mit unseren Paten Reihe für Reihe nach vorne. Die Paten legten eine Hand auf unsere rechte Schulter, der Bischof wollte unsere Namen wissen und sprach dann laut zu jedem einzeln:

„Der Segen Gottes komme herab auf dich, Gott schütze dich auf all deinen Wegen und sei mit dir überall. Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist! Der Friede sei mit dir!“ Gleichzeitig zeichnete er mit Chrisamöl ein Kreuzzeichen auf unsere Stirn – wir waren nun also gesalbt!

Dieser Teil des Gottesdienstes war am eindruckvollsten, denn genau auf diese h
(Firmung001.JPG; 969 kB)
albe Minute hatten wir uns seit März vorbereitet. Auch wenn dieser Gottesdienst-Teil natürlich lang dauerte, waren das doch spannende Momente.

Nun ging die Feier mit der Eucharistie wie gewohnt weiter. Am Schluss bedankten wir uns beim Bischof und allen, die den Gottesdienst und die gesamte Vorbereitung gestaltet hatten. Ich möchte hier neben Fr. Leibl besonders den älteren Ministranten aus Bubenreuth und Möhrendorf danken, die bei allen Treffen mitgewirkt und sich um uns gekümmert haben.

Nach dem Stehempfang im Pfarrsaal feierten wir auch zuhause weiter, so dass alles für mich zu einem wirklich besonderen Erlebnis wurde.

Philipp Kollert

Und hier gehts zu den Bildern! (Bitte haben sie Verständnis, dass die Bilder nicht öffentlich sind und demnach nur mit Zugangskennung abrufbar sind.)